- Reiseporträt -
Zum Kalkgestein um Blanz und Kiritein
"Landschaft
aus Kalkgestein" oder "Mährische Schweiz" nennt man die
Gegend um Blansko (Blanz), die "Hauptstadt" des Mährischen Karstes,
etwa 30 km nördlich von Brno (Brünn). Der Moravský kras gilt
als das bedeutendste Karstgebiet Mitteleuropas.
Inmitten
eines dicht bewaldeten Tales liegt Křtiny (Kiritein), eine berühmte
barocke Wallfahrtsstätte. Sie ist von einem ungewöhnlichen Naturpark,
der "Ruhmeshalle der Förster", umgeben. Hier befinden sich zahlreiche
Denkmäler und Gedenktafeln zur Erinnerung an bekannte Förster und
an Dichter, die die hiesige Natur besungen haben.
Sie besuchen den Lehrforstbetrieb "Masaryk Wald" der Gregor Mendel-Universität
Brünn, der hier im Arboretum sein Domizil hat.
Das einzigartige Landschaftsschutzgebiet mit mehr als 1000 Karsthöhlen,
von denen fünf Höhlen für Touristen zugänglich sind,
fasziniert Besucher aus der ganzen Welt. Die beeindruckende "Unterwelt"
mit wunderschönen Tropfsteinformationen ist ein Werk der Wasserströme.
Die oberflächlichen Karstgebilde präsentieren zahlreiche Felsschluchten,
Erdfälle und romantische Talmulden. Das Karstgebiet insgesamt ist mit einer
Fülle an kulturellen Schätzen und Naturreichtümern gesegnet,
wie man sie anderen Orts kaum noch findet. Von Křtiny kommend in Richtung
Adamov liegt das herrliche Adamstal mit der sehenswerten "Alten Hütte".
In Bucoviče (Butschowitz) am Rande des Naturschutzgebietes Steinitzer Wald
befindet sich ein Schloss, in dem Szenen aus der "verkehrten Welt",
in der Hasen wie Menschen handeln, dargestellt sind.
Es
macht Freude, mit Ihnen die schöne Kalksteinwelt des Mährischen Karstes
zu erkunden und die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen zu genießen.

Barocke Wallfahrtsstätte Křtiny, erbaut nach Plänen von J. B. Santini

Staatsschloss Bučovice mit wertvoller Renaissancearchitektur

Zu Fuß und mit Booten auf dem unterirdischen Fluss Punkva geht es durch die Punkva-Höhle.
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| Termine: |
buchbar von Januar bis Dezember |
| Dauer: |
5 Tage |
In
diesem Schloss können Sie auch das ehemalige Forstamt der Liechtensteiner
Großfürsten besichtigen, das hier über Jahrhunderte hinweg bis
zum Jahre 1912 untergebracht war.